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Charlotte Link – Sechs Jahre

Sechs Jahre - Charlotte Link

Sechs Jahre – Charlotte Link

Worum geht es in „Sechs Jahre“ von Charlotte Link?

Der Untertitel des Buches lautet „Der Abschied von meiner Schwester“ und beschreibt den Inhalt damit kurz und knapp. Charlotte Links Schwester Franziska erkrankt an Krebs, der sie nach sechs Jahren leider das Leben kostet. Charlotte Link beschreibt in dem Buch den Verlauf der Krankheit, die Odysseen durch Krankenhäuser in ganz Süddeutschland, gute und schlechte Erfahrungen mit Ärzten und Klinikpersonal und wie sich das Leben ihrer Schwester Franziska sowie der ganzen Familie durch die Diagnose ändert.

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Wer ist Charlotte Link?

Charlotte Link ist eine der vielseitigsten, begabtesten und beliebtesten Autorinnen in Deutschland. Sie hat bereits zahlreiche Romane verschiedener Genres geschrieben, allen voran Kriminalromane und Jugendbücher. Ihre Bücher werden regelmäßig schon nach kurzer Zeit zu Bestsellern und sie hat (zu Recht) eine große Fangemeinde. Ihr erster Roman war „Cromwells Traum oder die schöne Helena“, welchen Sie mit 16 schrieb und mit 19 auch veröffentlichen konnte und welcher bereits ein Erfolg wurde.

Alle Ihre Werke kannst du HIER bei Amazon erwerben.*

Warum empfehle ich Dir das Buch?

Charlotte Link ist nicht ohne Grund eine der beliebtesten Autorinnen unserer Zeit. Ihre Geschichten sind packend und dramaturgisch so aufgebaut, dass man ein Buch von ihr kaum aus der Hand legen kann, bevor man es nicht durchgelesen hat. Und so ist es auch bei „Sechs Jahre“. Auch wenn Sie hier nicht ihre brillante Fantasie nutzen konnte sondern ihr Leben diese unfassbar traurige Geschichte schrieb, schafft sie es, dass man bis zum Schluss dran bleibt und nicht aufhört, ehe man das Ende erreicht hat – und das, obwohl man den Ausgang ja bereits kennt. Auch wenn man wie ich fast das gesamte Buch über Tränen in den Augen hat (haltet also viele Taschentücher bereit). Ich wollte eigentlich an diesem Abend früh ins Bett gehen und nur noch „ein Stündchen“ lesen. Das habe ich nicht geschafft – es wurden vier Stunden und dann hatte ich das Buch durch. Natürlich sind autobiografische Bücher über schwere bzw. tödliche Krankheiten immer berührend, aber manchmal sind sie leider so geschrieben, dass sie sich ziehen wie Kaugummi. Aber Charlotte Link zeichnet eben das aus: Sie schreibt mit einer Leichtigkeit, sodass das Lesen leicht fällt, selbst bei diesem so persönlichen und traumatischen Inhalt. Danke liebe Charlotte, dass Sie Ihre Geschichte bzw. die Geschichte Ihrer Schwester mit uns teilen.

Wo kann man sich im Kampf gegen Krebs engagieren und wo erhält man weitere Informationen zum Thema Krebs?

Charlotte Link nennt in dem Buch einige Namen von Stiftungen und Einrichtungen, die ich hier auch noch einmal aufzähle und mit weiteren Adressen ergänze:

http://www.felix-burda-stiftung.de

Die Felix Burda Stiftung widmet sich ausschließlich der Prävention von Darmkrebs. Sie wurde 2001  von Prof. Dr. Hubert Burda und Dr. Christa Maar gegründet, nachdem ihr Sohn Felix 2001 an Darmkrebs verstorben ist. Bekanntestes Stiftungsratsmitglied ist vermutlich die Schauspielerin Maria Furtwängler, die jetzige Ehefrau von Dr. Hubert Burda.

https://www.krebsgesellschaft.de

Die DKG – Deutsche Krebsgesellschaft ist eine Institution zur einheitlichen und systematischen Krebsforschung und -bekämpfung. Hier bekommt man umfassende Informationen rund um das Thema Krebs.

http://www.krebshilfe.de/nc/startseite.html

Die Deutsche Krebshilfe mit den Tochterorganisationen Stiftung Deutsche KinderKrebshilfe, Dr. Mildred Scheel Stiftung für Krebsforschung, Mildred Scheel Kreis, Dr. Mildred Scheel Akademie fördert verschiedenste Projekte zur Krebsforschung, Krebsbehandlung sowie zur Selbsthilfe von Betroffenen.

https://www.dgho.de

Die DGHO Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie e.V. ist eine Vereinigung von Wissenschaftlern und Ärzten der Onkologie. Diese haben sich in der DGHO zusammengeschlossen, um ein solides Netzwerk zu bilden und die Forschung und Behandlung von Krebs weiter voranzutreiben und sich über die Ergebnisse auszutauschen. In diesem Zusammenhang hat die DGHO die Stiftung für junge Erwachsene mit Krebs gegründet.

https://www.junge-erwachsene-mit-krebs.de

Die deutsche Stiftung für junge Erwachsene mit Krebs richtet sich speziell an Patienten im Alter zwischen 18 und 39 Jahren. In diesem Zusammenhang hat die Stiftung das JUNGE KREBSPORTAL gegründet:

https://www.junges-krebsportal.de

Man kann sich als Betroffener auf diesem Portal anmelden und bekommt dort von Medizinern der DGHO ehrenamtlich alle auftretenden Fragen per Chat, telefonisch oder im persönlichen Gespräch beantwortet – gerade kurz nach der Diagnose hat man unzählige Fragen.

https://www.dkms.de/de

Die DKMS Deutsche Knochenmarkspenderdatei engagiert sich im Kampf gegen Blutkrebs. Dies erfolgt hauptsächlich durch die Registrierung und Vermittlung von Stammzellenspendern. Natürlich kann man an die DKMS auch Geld spenden, denn die Registrierung kostet schließlich auch Geld. Aber man kann selbst konkret aktiv und Spender werden und so vielleicht ein Menschenleben retten.

Meine persönliche Empfehlung als erster Schritt zur Darmgesundheit:

Charlottes Schwester litt an Darmkrebs. Doch was weiß man eigentlich über den Darm, außer dass am Ende verdautes Essen raus kommt? Dabei ist der Darm eines der wichtigsten Organe des Körpers. Giulia Enders erklärt in ihrem Buch „Darm mit Charm“ auf unterhaltsame und leicht verständliche Weise, wie die Verdauung funktioniert, wofür der Darm alles zuständig ist und wie man dieses wichtige Organ schützen kann. Das Buch könnt ihr bei Amazon käuflich erwerben:

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Charlotte Links Schwester engagierte sich sehr für den Tierschutz. Wie und wo kann man sich engagieren?

Charlotte Links Schwester Franziska selbst hat sich bei Casa Animale e.V. http://www.casa-animale.de engagiert. Casa Animale betreibt eine Auffangstation für in Not geratene Tiere und ist außerdem in Tierheimen und Tötungsstationen in Ungarn tätig.

Casa Animale kann man auf unterschiedliche Weise unterstützen. Am schönsten wäre natürlich wenn man ein Tier adoptiert oder zumindest zeitweise in Pflege nimmt. Hat man die Möglichkeit nicht, kann man eine Patenschaft abschließen. Außerdem sind Tierschutzorganisationen auch immer auf Geld- und Sachspenden angewiesen, um die Tiere versorgen zu können oder zum Beispiel Kastrationen und Operationen verletzter Tiere durchführen zu können.

Es gibt jedoch noch viele unzählige weitere Tierschutzorganisationen, angefangen bei den örtlichen Tierheimen. Mein Appell: es gibt so viele arme verwaiste Tiere und Straßenhunde – gebt Ihnen ein schönes Zuhause, statt euch für einen Hund oder ein anderes Tier aus einer Zucht zu entscheiden oder es in der Zoohandlung zu kaufen. Selbst wenn ihr unbedingt einen Welpen wollt, könnt ihr im Tierheim oder bei anderen Tierschutzorganisationen fündig werden. Fussel ist zum Beispiel auch aus dem Tierheim und mittlerweile seit neun Jahren bei mir. Sie ist der tollste Hund der Welt.

Und eine weitere, relativ unkomplizierte Möglichkeit, einen Hund zu retten: Flugpate werden. Gerade in den südlichen Ländern gibt es sehr viele Straßenhunde, welche von Tierschützern gerettet und nach Deutschland vermittelt werden. Damit die Hunde aber zu Ihren neuen Besitzern kommen, müssen Sie mit dem Flugzeug nach Deutschland reisen.

Als Flugpate nehmt ihr am Ende eures Urlaubs die Tiere in einer Transportbox am Flughafen vom Tierschutzverein in Empfang, checkt die Box ein und nach der Landung wieder aus und übergebt noch am Flughafen den Hund seinen neuen Besitzern. Das ist ganz einfach und spart den Tierschutzvereinen sowie der neuen Familie enorme Transportkosten.


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